Juniorprofessur für Arbeits- und Migrationsökonomik

Willkommen an der Juniorprofessur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Arbeits- und Migrationsökonomik

 

Aktuelles / Ankündigungen

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2021/22

Auch in im Wintersemester 2020/21 wird die Professur die Vorlesung "Arbeitsmarktökonomik" im Bachelor anbieten. Nach aktuellem Stand (22.09.2021) ist es geplant, dass die Veranstaltung in Präsenz stattfindet. Eine Online-Veranstaltung ist nicht geplant. Die endgültige Festlegung des Veranstaltungsformat hängt aber auch von der Teilnehmendenzahl sowie der dann gültigen Corona-Verordnung ab. Alle weitere Infos werden über die OLAT-Gruppe kommuniziert. Bitte tragen Sie sich dort ein, wenn Sie an der Veranstaltung interessiert sind.

Die Professur betreut ebenfalls wieder den Makroteil der Veranstaltung "Einführung in die Volkswirtschaftslehre". Die Ankündigung des Veranstaltungsformats wird in Kürze bekannt gegeben. 

Stellenausschreibung

An meiner Juniorprofessur ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Doktorandenstelle zu besetzen! Hier geht es zur Ausschreibung: Link. Bewerbungsschluss: 10. Oktober 2021.

 

Forschung

 

Forschungsarbeit "International Emigrant Selection on Occupational Skills" im Journal of the European Economic Association zur Veröffentlichung angenommen

Wie unterscheiden sich Migranten von der im Herkunftsland verbleibenden Bevölkerung? Dieser Frage geht Jens Ruhose zusammen mit Alexander Patt (IAB Nürnberg), Simon Wiederhold (KU Eichstätt-Ingolstadt) und Miguel Flores (ITESM) nach. Sie finden, dass die auswandernden Mexikaner bessere handwerkliche, aber niedrigere kognitive Fähigkeiten haben als die daheimbleibenden. Diese Ergebnisse können dadurch erklärt werden, dass die ökonomischen Erträge für handwerkliche Fähigkeiten für Mexikaner in den USA (in die mexikanische Migranten mehrheitlich einwandern) größer sind als in Mexiko; bei den kognitiven Fähigkeiten ist es umgekehrt. Die Selektion der Migranten wird durch die beruflichen Fähigkeiten weit besser beschrieben als durch ihr formales Bildungsniveau und ihr Einkommen. Die Studie wurde nun in der angesehen Zeitschrift Journal of the European Economic Association zur Veröffentlichung angenommen. Die Arbeit wurde außerdem mit dem renommierten CESifo Young Affiliate Award ausgezeichnet.